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Veranstaltungskalender

 

Weiterbildungsakademie Campus Peregrini

The Eschwege Institute and its founders Holger and Gesa have always impressed me with their integrity, skill, depth of understanding, and heart. It has been an honour and personal pleasure to be associated with their important work, and their vision to support the reintroduce of earth-based wisdom into the mainstream of the future.
Meredith Little (Mitbegründerin von Rites of Passage Inc. in 1976 und der School of Lost Borders)
The Eschwege Institute is one of the much needed watering holes in these turbulent times. I, and I know many others, will do all we can to encourage and ensure their continued work and success. The teachings of nature, rites of passage and way of council are fortunately seeded in this small village and carried from there to so many in Europe by Holger and Gesa and the many people they train.
The integrity they embody is essential for building bridges, truth-speaking, heartful listening and the waking up that is so needed in our homes, schools, communities, businesses and governments. With their devotion and commitment to the work, I have both excitement and sense of hope in this kind of new leadership for our times.
Gigi Coyle (Council Trainerin, soziale Brückenbauerin und Mitautorin von “The Way of Council”, bzw. “Der große Rat”)

 

Zweijährige berufsbegleitende Ausbildung in initiatischer Prozessbegleitung und Visionssuche-Leitung

Starttermin für die nächste Ausbildungsgruppe: 04.05. – 07.05.2017

(Dies bezieht sich auf das Curriculum der Grundlagenseminare, die erforderlichen Fachthemenseminare können schon jetzt belegt werden und werden später auf die Ausbildung angerechnet)

Wenn Sie möchten können Sie sich erst mal ein Stimmungsbild von der Ausbildung machen und hier unseren kurzen Video-Clip anschauen. Ansonsten können Sie sich darunter gleich über Ausbildungs-Struktur, -Inhalte, -zeiten und – kosten informieren.

Ausbildungs-Struktur

Die Ausbildung kann mit zwei aufeinander aufbauenden Abschlussgraden abgeschlossen werden, oder mit anderen Worten, durchläuft die Ausbildung zwei mögliche Stufen:

1. Abschlussgrad (IP): Absolvent/innen sind „Initiatische Prozessbegleiter/innen“ und qualifiziert kleinformatige Übergangsrituale bis hin zum 24 Stunden Solo zu leiten (siehe Ausbildungsstruktur weiter unten).

2. Abschlussgrad (IPV): Absolvent/innen sind „Initiatische Prozessbegleiter/innen und Visionssucheleiter/innen“ und qualifiziert Visionssuchen zu leiten. Sie haben dazu aufbauend auf den Abschlussgrad IP, die dafür vorgesehenen zusätzlichen 3 Ausbildungsmodule belegt (siehe Ausbildungsstruktur weiter unten).

ACHTUNG: Hier finden Sie Informationen mit Details zu Ausbildungs-Struktur, -Inhalten und -Zeiten als PDF zum Download.

Die ausführliche Ausschreibung zur Ausbildung, inklusive der Kosten, kann beim Eschwege-Institut, bzw. beim Campus Peregrini in Papier angefordert werden. Informationen zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie unter der Rubrik Allgemeine Geschäftsbedingungen.

Der Campus Peregrini führt auch betriebsinterne Fortbildungen und Teamentwicklungen in z.B. Jugendhilfeeinrichtungen durch.

Bildungsurlaub

Die Grundlagenseminare II und III der Ausbildung in Iniatischer Prozessbegleitung, sind gemäß § 15 HmbBUG als Veranstaltung der beruflichen Weiterbildung im Sinne des § 1 HmbBUG anerkannt.

Bitte füllen Sie bei Interesse die hier abrufbare Anmeldebescheinigung so weit wie Sie können aus und senden sie uns dann zu. Sofern Sie sich angemeldet haben sollten, bescheinigen wir es Ihnen dann gerne mit diesem Formblatt und senden es Ihnen umgehend wieder zurück.

Anmeldebescheinigung

Was ist Initiatische Prozessbegleitung®?

Übergangsprozesse wie Trennung, Burn out, Pubertät, Loslösung, Midlife Crisis, Sucht, Krankheit, Sinnsuche, Trauer usw., sind letztlich Wachstumskrisen, also jene Schwellenzustände, in denen das Alte nicht mehr und das Neue noch nicht trägt.

Initiatische Prozessbegleitung® ist eine zeitgemäße Herangehensweise, Wachstumskrisen Kraft entfaltend zu gestalten. Dazu arbeiten wir mit der Kommunikationsform „Council“, wahrnehmungs- u. entwicklungspsychologischen Modellen, sowie darauf basierende Methoden des tieferen Selbstverstehens in der Natur. Dies kann in moderne Formen von Übergangs-Ritualen, wie etwa der Visionssuche münden, mit deren Hilfe Wandlungsprozesse abgeschlossen, bzw. klar begonnen werden können.

Unser Ansatz ist pan-kulturell, überkonfessionell und unabhängig vom sozialen, religiösen oder kulturellen Hintergrund, zugänglich.

Holger & Gesa Heiten haben den Begriff "Initiatische Prozessbegleitung" aus Gründen der Qualitätssicherung ihres Ausbildungsangebotes gesetzlich schützen lassen (Copyright 2003 by Holger & Gesa Heiten- all rights reserved). Sie führen als Ausbildungsleiter auch alle Grundlagenseminare durch.

Beginn: 04.05.2017 (Dies bezieht sich auf das Curriculum der Grundlagenseminare, die erforderlichen Fachthemenseminare können schon jetzt belegt werden und werden später auf die Ausbildung angerechnet), 45 Tage in 2 Ausbildungsjahren und 2 möglichen Abschlussgraden

Wir verstehen moderne Prozessbegleitung durch Übergangskrisen Einzelner, sowie von Teams, Firmen und Institutionen, als Antwort auf die wachsende gesellschaftspolitische Herausforderung, Wandlungsprozesse effektiv und Kraft entfaltend zu gestalten, bevor sie zu volkswirtschaftlich, persönlich, oder ökologisch schädlichen Dauerkrisen stagnieren.

Im Alltag der helfenden, beratenden und pädagogischen Berufe zeigt sich ein wachsender Bedarf, Übergangs-Prozesse von Neubeginn und Loslösung, Kraft entfaltend gestalten und begleiten zu können.

Die Rollendefinition und Arbeitsweise moderner Prozessbegleitung (von uns „Initiatische Prozessbegleitung“ genannt), stellt sich immer mehr als die bisher fehlende Ergänzung im Zusammenspiel der Kräfte, Ansätze und Methoden helfender und beratender Berufe heraus.

Das berufliche Fachwissen zu den entwicklungspsychologischen Gesetzmäßigkeiten von Übergangsprozessen, sowie das berufliche Handwerkszeug solche Prozesse aufzuzeigen, zu gestalten und zu begleiten, wird als fachliche Kompetenz eingefordert und sind im wachsenden Maße Erfolgsfaktoren bei den Anforderungen am Arbeitsplatz.

Das berufliche Selbstverständnis moderner Prozessbegleitung, ist als dritte Instanz agieren zu können, als Mentor, der auf keiner der Seiten steht und den Betroffenen hilft die Antworten auf die brennenden Fragen in sich selbst zu finden.

Die Ausbildung umfasst zudem Qualifikationen zur Leitung von modernen Übergangsritualen bis hin zur Visionssuche.

Zielgruppen:

Menschen, die professionell oder ehrenamtlich mit Menschen oder Gruppen in Übergangs-Krisen arbeiten, also mit Menschen in Pubertäts- und Midlife - Krisen oder in anderen Krisensituationen wie Trennung, Sucht, Arbeitslosigkeit, Burn out, Krankheit, Sinnsuche, Trauer, Sterben und Tod.

Aber auch wer mit Teams, Firmen, oder anderen Gruppen und Organisationen arbeitet, die durch Change Prozesse gehen.

Also: Tätige in helfenden / pädagogischen, sowie in beratenden und moderierenden Berufen, sowie Engagierte in Projekten des von Joanna Macy so genannten „Großen Wandels“. Es nehmen jedoch auch Menschen teil, die die Ausbildung als Intensivkurs für ihr persönliches Wachstum nutzen.

Die Ausbildung und ihre Ziele

Dieses zweijährige Berufsbegleitende Ausbildungsangebot, ist durch die Kombination von Grundlagen- und Praxisseminaren mit Seminaren zu speziellen Fachthemen, besonders umfassend. Die Fachthemenseminare werden von weltweit renommierten Experten abgehalten. Dies ermöglicht das Kennen lernen diverser international maßgeblicher Fachmeinungen und beruflichen Umsetzungsmöglichkeiten.

Hauptbildungsziel ist es, die hochwirksamen Methoden der Initiatischen Prozessbegleitung®* (siehe Begriffsklärung weiter unten) da hin zu tragen, wo täglich mit Menschen und Institutionen in Übergangskrisen gearbeitet wird. Dazu werden profundes theoretisches und fachliches Wissen, Methoden, Selbsterfahrung und hinreichend viele Praxiserfahrungen vermittelt. Absolventen und Absolventinnen dieser Ausbildung sollen in den verschiedenen individuellen beruflichen Einsatzgebieten, den Bedarf an Initiatischer Prozessbegleitung, tieferem Selbstverstehen usw. erkennen und gestaltend ausführen können. Dieses Ziel kann darüber hinaus in eine individuell gewählte Richtung verfeinert werden.

Qualitätsreferenzen

Als geprüfte Weiterbildungseinrichtung, darf das Qualitätssiegel der Weiterbildung Hessen e.V. geführt werden. Außerdem sind das Eschwege Institut, der Campus Peregrini und Fachthemenseminare durch das Institut für Qualitätsentwicklung des hessischen Kultusministeriums akkreditiert worden. Ausbildung VisionssucheSchulpädagog/innen können also Fortbildungspunkte erhalten. Das Eschwege Institut ist Mitglied der IGFH, des deutschsprachigen Visionssucheleiter/innen Netzwerkes, des Wilderness Guides Councils in den USA, sowie des European Council Networks.
Wir stehen mit unserer Arbeit in der Tradition der School of Lost Borders und der Ojai Foundation in Kalifornien. Dies bedeutet: Wir vertreten einen „pankulturellen“ Ansatz, der heutigen Menschen, unabhängig von ihrem kulturellen, religiösen und sozialen Hintergrund, zugänglich ist.

Holger & Gesa Heiten haben den Begriff "Initiatische Prozessbegleitung" aus Gründen der Qualitätssicherung ihres Ausbildungsangebotes gesetzlich schützen lassen: (Copyright 2003 by Holger & Gesa Heiten- all rights reserved).

Die innere Haltung ist uns wichtig

Campus Peregrini (lateinisch für Campus der Pilger), ist ein geschützter Ort ständiger persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung. Pilgerschaft ist aus unserer Sicht letztlich eine Suche nach einem tieferen Zuhause in sich selbst, denn selten war ein Pilger jemals wirklich nach Santiago, Rom oder Jerusalem unterwegs.

Jeder Mensch ist früher oder später ein Pilger

In den Wachstums- und Übergangskrisen, durch die wir im Leben gehen, müssen unsere Mythen, unsere Konzepte darüber, wie wir uns selbst und das Leben erklären, zerfallen. Wir fühlen uns haltlos und verloren, bis wir erkennen, dass nur eine weitere Schale, gewissermaßen eine alte Haut abgefallen ist, unter der sich eine neue, eine tiefere Wahrheit über uns zeigt. Wir ahnen, dass es nicht die letzte Schale war, die fallen musste und das wir unterwegs sind zu einem tieferen Kern.

Der Kreis als Lehrer

Eine Tätigkeit des Pilgerns besteht darin, sich gegenseitig an das zu erinnern, was wir immer schon über den Weg zu diesem tieferen Kern wussten, jedoch im Vielen des Alltags aus den Augen verlieren. Wer andere Menschen durch Krisen begleiten will, muss lernen den respektvoll zuhörenden Rahmen des Council zu halten. Er/ Sie muss lernen, wie man Antworten findet, die im Fragenden, als unübertreffbaren Experten, bereits angelegt sind und schließlich würdevolle Rituale der Loslösung zu gestalten. Zu allererst aber muss ein Mentor / eine Mentorin sich selbst auf dem Weg wissen und braucht deshalb, über die Schulung hinaus, selber Begleitung. Das bewusste eigene, begleitete „Auf dem Weg sein“, schafft nicht nur Demut und Augenhöhe, sondern verhindert auch, dass ein Mentor mit dem eigenen Unerlösten, den Prozessen anderer, ohne es zu wollen, im Wege steht.
Wir gehen davon aus, dass eine Technik an sich wenig wert ist, wenn sie nicht mit der Authentizität und einem grundsätzlich wertschätzenden und würdigendem Menschen- und Weltbild des Mentors einher geht.
Hier ein ausführlicherer Artikel zum Thema: Vom eigenen „Auf dem Weg sein“ als Legitimation für die Begleitung anderer:
PDF zum Download

Beispiel: Das Einsatzgebiet Jugendhilfe

1. Beteiligungsverfahren
Die das tiefere Selbstverstehen fördernden Methoden der Initiatischen Prozessbegleitung, werden in besonderem Maße der im § 8 des Kinder – und Jugendhilfegesetzes geforderten Beteiligung Jugendlicher an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe, gerecht.Ausbildung Jugendhilfe Tieferes Selbstverstehen eines Jugendlichen in einer Jugendhilfe-Einrichtung z.B., führt zu tieferem Fallverstehen aller Beteiligten. Ein Jugendlicher, der sagen kann, wie er seine aktuelle Situation versteht, was er braucht oder nicht brauchen kann, kann ein Hilfeplan-Gespräch z.B. viel konstruktiver mitgestalten und wird sich später viel leichter an dort beschlossene Vereinbarungen halten wollen. So werden im beruflichen Alltag unnötige Reibungsverluste im erheblichen Ausmaß verhindert.

2. Prozess -begleitung und -gestaltung
Viele Probleme der Jugendhilfe lassen sich auf nicht erkannte oder verstandene Übergangskrisen Jugendlicher auf ihrem schweren Weg zum Erwachsenwerden zurückführen.
Wenn solche Übergangsprozesse in gesellschaftspolitisch relevanten Sackgassen wie Orientierungslosigkeit, Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Drogensucht, Stagnation und ähnlichem enden, dann meist weil keine kundigen, in diesem Feld beruflich weitergebildeten Erwachsene da sind, die diesen Prozess würdigend begleiten könnten.

Die Initiatische Prozessbegleitung nimmt die unbewusste Sehnsucht Jugendlicher nach Initiation in sich selbst und in die soziale Welt in der sie leben, ernst. Initiation beschreibt eine der kollektiv unbewusst stärksten Sehnsüchte Jugendlicher. Auswirkungen dieser Sehnsucht sind u. a. in einer Vielzahl Selbst- und Fremdgefährdender Selbst-Initiations-Versuchen (z.B. Mutproben) beobachtbar.

Ausbildungsleitung

Der Campus Peregrini wurde von Holger & Gesa Heiten gegründet und wird von ihnen geleitet. Als Ausbildungsleiter führen sie in Kooperation mit den hier gezeigten Trainern, die Grundlagenseminare durch.

Holger Heiten

 

*1966, Vater zweier Kinder, verbindet seine langjährige Erfahrung mit Übergangsritualen in der Natur (seit 1985), mit denen, die er als Dipl. Soz. Päd., Gestalttherapeut und Psychotherapeut HpG., in der stationären Suchttherapie und Jugendhilfearbeit sammelte. Ausbildungen zum Visionssucheleiter und in initiatischer Naturarbeit, in der School of Lost Borders, Kalifornien, bei Steven Foster & Meredith Little und bei Haiko & Verena Nitschke in Deutschland. Zusätzlich: Körpertherapeutische Ausbildungen. Seit 2001 Trainer für Fort- u. Weiterbildungen.

 

Gesa Heiten

*1966; Mutter zweier Kinder; Diplom Psychologin, Visionssucheleiterin mit Ausbildung in der School of Lost Borders, bei Steven Foster und Meredith Little und in Deutschland bei Haiko & Verena Nitschke. Gesa Heiten ist Führungskraft und internationale Führungskräfte-Trainerin. Sie ist neben der Arbeit im Institut als Prozessmoderatorin, Beraterin und Coach, in der personal- und Organisationsentwicklung tätig.

Holger & Gesa Heiten sind in der Tradition der Ojai Foundation, von Gigi Coyle und Marlow Hotchkiss im „Way of Council“ und von Amber McIntyre und David Jessup in „Paar-Council“ ausgebildet.

Beide sind Gründer von Business Quest Network (www.businessquestnetwork.de) und Mitbegründer des AIP e.V. (www.aip-ev.org).

Seit 2003 bieten sie ein eigenes Ausbildungsprogramm an. Beide sind in alle für ihre Arbeit bedeutsamen internationalen Netzwerken integriert und unterhalten Beziehungen zu den maßgeblichen Lehrern / Ältesten und Vertretern ihrer Fachgebiete.

 

Dr. Ron "Kunga" Lacoste

*1946, kann auf eine vielseitige Karriere im Bildungsbereich sowie als Geistlicher, Ph.D. Curriculum and Instruction, Beamter und Organisationsentwickler in einem weltweit agierenden Konzern zurückblicken. Seit 2011 ist er im Ruhestand und jedoch bis heute, Fakultätsmitglied bei uns in der Weiterbildungs-Akademie des Eschwege-Instituts. Er ist geschätzter Initiatischer Prozessbegleiter und ebenso geschätzter Organisationsentwickler für Business Quest Network und diversen anderen Firmen, wie z.B. Develoop und Kalapa Leadership Academy.

 

Beginn: 04.05. – 07.05.2017, mind. 45 Tage in 2 Ausbildungsjahren und 2 möglichen Abschlussgraden.

 

Anmeldeformular

Council Ausbildung

„Council“ ist eine zeitgemäße gemeinschaftsbildende, gewaltfreie Kommunikationsform in Gruppen, die das Zuhören in den Mittelpunkt stellt und mit „zu Rate sitzen“ übersetzt werden könnte.
Council ist Ausdruck einer Haltung die Präsenz und Achtsamkeit in die Beziehung zu sich selbst, zu anderen und zur Natur einlädt. Council bietet Teams, Einrichtungen und Gruppen aller Art ein hochwirksames Mittel, zur Gestaltung von Prozessen, Krisen und Konflikten, sowie zur Würdigung von Erreichtem an. Es ist ein wirksames und bewährtes Mittel zur Bildung von tragfähigen Gemeinschaften und zum Finden von Antworten, die in der Gruppe schon angelegt sind.

Council Leiter

Die Ojai Foundation in Kalifornien, hat „Council“ in jahrzehntelanger Forschung und Praxis, weltweit in die Gemeinwesen-Entwicklung, von den Chefetagen bis in die Klassenräume, hineingetragen.

In Kooperation mit der Ojai Foundation (www.ojaifoundation.org), bietet das Eschwege Institut mit seiner Weiterbildungsakademie Campus Peregrini jährlich Fachthemenseminare an, die als Teil des Ausbildungscurriculums zum / zur Council Facilitator / in belegt werden können. Die Institutsleiter Holger & Gesa Heiten sind anerkannte Council Trainer und bieten Council Seminare in deutscher Sprache an. Zusätzlich werden maßgebliche Council Trainer/innen von der Ojai Foundation eingeladen.

Bei Interesse können hier sowohl die gültigen Ausbildungsleitlinien des ECN, als auch das entsprechende Ausbildungscurriculum des Eschwege Instituts eingesehen werden.

Die Fachthemenseminare zum Themenkreis "The Way of Council", die in diesem Rahmen angeboten werden, sind unter der Rubrik "Veranstaltungskalender" als Fachthemenseminare ausführlicher dargestellt.

 

 

 

Fördermittel für unsere Weiterbildungsangebote

Liebe Interessenten an unseren Weiterbildungsangeboten,

Da wir als zertifizierte Weiterbildungseinrichtung, das Qualitätssiegel der Weiterbildung Hessen e.V. führen, können für unsere Angebote Fördermittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Anspruch genommen werden. In der Hessischen Weiterbildungs-Datenbank (siehe: http://www.hessen-weiterbildung.de/) kann man uns unter „Hessenweite Suche“ mit dem Suchbegriff Campus Peregrini/Eschwege Institut finden.

Zur Orientierung
Sie können sich zunächst zwischen zwei möglichen Förderwegen entscheiden. Eine gleichzeitige Finanzierung über beide Wege ist ausgeschlossen:

Bildungsprämie (auch „Prämiengutschein“, gilt bundesweit in allen Bundesländern)

Erkundigen Sie sich auf folgender Website über dieses Förderinstrument: http://www.bildungspraemie.info

Sollten Sie erkennen, dass Sie den Fördervoraussetzungen nicht entsprechen werden, gäbe es noch den anderen Weg, nämlich:

Förderinstrumente in Ihrem Bundesland

Wie z.B. Den Bildungsscheck (wird je nach Bundesland anders gehandhabt und genannt, z.B.: Qualifizierungsscheck, Quali - Scheck, Fachkurse, Weiterbildungsbonus und Weiterbildungsscheck)

Erkundigen Sie sich auf folgender Website über die Förderinstrumente, die es speziell in Ihrem Bundesland gibt. Sie finden dort auf der rechten Seite eine Auflistung der Bundesländer. Einfach Ihr Bundesland anklicken und dann können Sie sich dort weiter über Ihre speziellen Möglichkeiten informieren: http://www.iwwb.de/weiterbildung.html?seite=9

Herzlichst Holger & Gesa Heiten

 

Vergünstigungen

• Bei wiederholter Teilnahme am gleichen Seminar gibt’s  einen 10% Nachlass auf die Seminargebühr.

• Wer jemanden, der oder die von sich aus nicht auf unser Angebot gestoßen ist, als Teilnehmer/in zu einem Seminar mitbringt, dem werden die reinen Übernachtungskosten (19,- €) von bis zu 3 Übernachtungen erlassen.

• Nach entsprechender Anmeldung, geben wir einen Gutschein aus, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

 

"Älteste" - die fast vergessene soziale Rolle

Älteste - die fast vergessene soziale Rolle

 

"Älteste" wer sind die eigentlich? Heißen die so, weil die besonders alt sind? Wird man automatisch zum Ältesten, wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat? Wozu sind die denn so wichtig, wo es doch überall heißt, dass man dann eben zum alten Eisen gehört?

Häufige Fragen, die illustrieren, wie wenig wir darüber noch wissen.

In unserem Ansatz und unserem Welt- und Menschenbild sind "Älteste" die 4. soziale Gruppe, dieebenso wichtig ist wie die der Kinder, der Jugendlichen und der Erwachsenen. Sie sind wichtig für das Gleichgewicht im Lebensrad der Vier Schilde, wo sie schwerpunktmäßig der Qualität des Ostens zugeordnet werden und doch mit einem Bein noch im Norden stehen, weshalb sie auch"Ahnen in Ausbildung" aber auch "Die Stimme der kommenden Generationen" genannt werden.

In der klassischen Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen und ihren Eltern, oder zwischen den jungen Wilden und dem Establishment, spielten sie seit je her die wichtige Rolle der von uns so genannten "Dritten Instanz", die mit keinem der sich reibenden Kräfte verbandelt ist und deshalb gut zwischen ihnen vermitteln kann. Sie sind nicht verbandelt, weil sie ihre Jugend gelebt und reflektiert haben, so wie sie es mit der Lebensphase des verantwortlichen Erwachsen-Seins getan haben. Sie haben ihre Kinder erzogen, ihre Leute lange genug mit allem versorgt, alles Dinge, die längst von jüngeren übernommen wurden.

Manch einer mag sich noch erinnern, wie wichtig es war, wenn es mal wieder zu einem Krach mit den Eltern gekommen war, zu den Großeltern, oder zu dem ehemaligen Lastwagenfahrer von nebenan gehen zu können, um einfach mal eine andere Perspektive auf die Sache zu bekommen.

Es ist erwiesen, dass Menschen sich dann am Wohlsten und Sichersten fühlen, wenn sie neben der eigenen noch weitere Generationen im sozialen Umfeld wahrnehmen können. Dies ist leicht nachvollziehbar, denn in unserem kollektiv unbewussten Erinnern ist seit zigtausend Jahren eingeprägt, dass z.B. keine Kinder mehr wahrzunehmen, das elendige Ende des Volkes bedeuten würde. Fehlen die Erwachsenen, fehlt es an Maß und Struktur, weshalb alles in einem Chaos untergehen würde und fehlt es an Ältesten, dann ist die Geschichte und die Weisheit des Volkes verloren und gibt es keine ausgleichende Kraft mehr, weshalb alle Torheiten und Fehler noch einmal begangen werden müssen.

Aus dem alten Stammwort für den Geschichtenerzähler des Dorfes "Whisdor",  entwickelten sich später die englischen Wörter wisdom und history.

Unserer Meinung nach ist es dem beinahe völligen Wegfall der Rolle der Ältesten geschuldet, dass die Verantwortlichen Erwachsenen des „Nordenschildes“ unsere Welt immer hemmungsloser verordnen, messen, verwalten und vergewalten. Es gibt einfach keine kulturell anerkannte Instanz mehr, die sie dafür offiziell auslachen dürfte.
Dies war und ist eine Qualität der Ältesten, die Dinge der Welt nicht mehr so Bier-Ernst zu nehmen, weil sie als Ahnen in Ausbildung bereits das Loslassen üben, bzw. das Vertrauen in eine Dimension die größer und umfassender wirkt als all das sorgenvolle Steuern- und Kontrollieren-Wollen. Wir brauchen die Stimme der Ältesten, wir brauchen ihre Lebensweisheit und ihren umfassenden ausgleichenden Überblick über die vier großen Qualitäten des Lebensrades, damit nicht alle miteinander versagen und noch mehr Unsinn verzapfen.
Wir haben oft festgestellt, dass Dinge besser gelingen, wenn sie den Segen eines/ einer Ältesten haben, da wir dann unbewusst weniger befürchten es uns mit unserer Sippe zu verderben und rausfliegen würden. Die ebenso unbewussten Selbstverhinderungsmechanismen müssen dann gar nicht erst aktiv werden :-)

Unsere Ältesten-Initiative

Diesen Ruf "Wir brauchen Älteste!" haben wir oft auf den großen internationalen und nationalen Gatherings unserer Netzwerke gehört. Dann ist es jedoch auch wieder so, dass wir zwar alle alt werden, aber Älteste werden nicht alle. Deshalb laden wir seit 2009 jeweils zwei "Älteste" (ein Mann und eine Frau) ein, in unsere zweijährigen Ausbildungsgruppen in Initiatischer Prozessbegleitung und Visionssuche-Leitung zu kommen (außer Kost und Logis, müssen sie nichts zahlen). Dies tun wir nicht, weil wir so anmaßend wären und glaubten "Älteste" ausbilden zu können, sondern um uns und ihnen ein Forschungsfeld zu ermöglichen, in dem wir auf interaktive Weise erforschen können, was "Älteste/r-Sein in unserer heutigen Welt eigentlich bedeutet.

Die, wenn man so will, Neuen Ältesten, wissen ebenso wenig was ihre originäre und der heutigen Zeit angemessene Verhaltensweise ist, wie wir Jüngeren noch, oder schon wieder wissen, in welcher Weise und für welche Anliegen wir sie in Anspruch nehmen sollen. Wir brauchen Geduld miteinander und viele Gelegenheiten dies zu erforschen.

Wir alle profitieren von der gelassenen Atmosphäre, die sich einstellt, wenn eben mehrere Generationen im Raum sind.

Wir laden Älteste auch gerne ein unsere Visionssuche-Gruppen, ob nun für Jugendliche oder Erwachsene, zu bereichern. Aus dieser Initiative haben sich inzwischen einige Älteste hervorgetan, die am Institut jeden Oktober ein eigenes "Ältesten-Seminar" mit dem Titel "Die Entbindung vom Norden" anbieten.

Im September richten wir, in Kooperation mit Marlow Hotchkiss unserem 75´jährigen Mentor und Council-Ältesten, und Anna Wohlesser aus Österreich, ein internationales Symposium aus, bei dem untersucht werden soll, welchen Einfluss junge Menschen und Älteste auf die erfolgreiche nachhaltige Entwicklung von Dorfgemeinschaften hat

Herzlichst Holger Heiten

Jugendarbeit

Person am Meer Junge Menschen, ab etwa 12 oder 13 Jahren empfinden eine namenlose Sehnsucht. Es geht um die unbewusste Sehnsucht nach Initiation in sich selbst und in die soziale Welt in der sie leben.

Zu beobachten ist dies in einer Vielzahl gefährlicher Selbst-Initiations-Versuche, in der Sehnsucht nach Zugehörigkeit zu einer besonderen Gruppe, in dem Erwachen einer inneren Hitze und in dem unbändigen Wunsch sich in einer Phase bewähren zu können, in der die Welt der Erwachsenen ihnen allenfalls Latein Vokabeln zum auswendig lernen aufgibt.

Viele Probleme Jugendlicher, bzw. der Jugend- und Jugendhilfearbeit, Schule etc., lassen sich direkt oder indirekt auf nicht erkannte oder verstandene Übergangskrisen Jugendlicher auf ihrem schweren Weg zum Erwachsenwerden zurückführen.

Hirn und Hormone scheinen plötzlich nach eigenen Gesetzmäßigkeiten zu funktionieren, und weder sie selbst noch Außenstehende sind z.B. über die erstaunlichen im Hintergrund laufenden neurobiologischen Vorgänge informiert bzw. nicht selten auch mit der gesamten Situation überfordert.

Naturaktion

Aus der Perspektive archetypischer Muster machen Jugendliche sich zu ihrer ganz persönlichen Helden- bzw. Heldinnenreise auf, aus der sie alle erfolgreich und verwandelt zurückkehren wollen.

Wenn solche Heldenreisen in eine der vielen möglichen Entwicklungs-Sackgassen (wie Orientierungslosigkeit, Kriminalität und Drogensucht) führen, dann meist weil keine kundigen Erwachsenen da sind, die diesen Prozess würdigend und angemessen begleiten können.

Der Begriff der Heldenreise beschreibt eine kollektiv unbewusste Krisenbewältigungsstrategie, die als solche weithin erforscht wurde. Die Mythenforschung Joseph Campbells konnte nachweisen, dass sie als Verlaufsmuster fast allen bekannten Mythen und Märchen zugrunde liegt, weshalb man diesbezüglich auch vom sog. Monomythos spricht.

Der Monomythos beschreibt nichts anderes als das psychische Verlaufsmuster, das sich in Menschen vollzieht, die durch einen Wandlungsprozess gehen. Alle Übergangs- oder Initiationsrituale der menschlichen Kulturgeschichte versuchten diese innere psychische Bewegung so gut wie möglich rituell nachzuzeichnen. Auch heutige Prozessbegleitung kann nur gelingen, wenn sie dies wieder versucht.

Monomythos

(Siehe: Joseph Campbell, Luigi Zoja, Foster & Little...)

Wer die Grundstruktur, bzw. die Verlaufsmuster dieser kollektiv unbewussten Bewältigungsstrategien und die neurobiologischen Vorgänge versteht, weiß auch, was in den Reifungsprozessen heutiger Jugendlicher immer noch zum Tragen kommt. Vor diesem Hintergrund können strukturelle Probleme in Schule, Jugend- und Jugendhilfearbeit leichter identifiziert und nachhaltigere Vorgehensweisen entwickelt werden.

Das Eschwege Institut bietet deshalb über seine Weiterbildungsakademie Campus Peregrini eine Reihe von handlungsorientierten Fortbildungen und Projekten an, die es Kolleg/innen aus der Jugend- bzw. Jugendhilfearbeit, der Schulpädagogik sowie aus Weltwärts-Projekten ermöglicht, sich diesbezüglich auf den neuesten Stand zu bringen:

Offen ausgeschriebene Fortbildungsseminare

Ausbildung in Initiatischer Prozessbegleitung® und Visionssuche Leitung

Kurzformatige Übergangsrituale am Beispiel des Walk A Way

Council mit Jugendlichen

Council in Schulen

Exklusive und maßgeschneiderte Mitarbeiter/innen Fortbildungen im Jugendhilfebereich

Finden Sie alle Informationen dazu hier als PDF Download

Exklusive und maßgeschneiderte Schulprojekte und Lehrer/innen Fortbildungen

Finden Sie alle Informationen dazu hier als PDF Download

Gesprächseinladung zu Weltwärts-Projekten

Finden Sie ein anregendes Exposé dazu hier als PDF Download

 

 

Der IP-Fortbildungs-Campus

IP-FortbildungIst exklusiv für Absolvent/innen einer Ausbildung in Visionssucheleitung (die auch bei anderen Anbietern stattgefunden haben kann) u./o. Initiatischer Prozessbegleitung (ab Grundlagenseminar 6).

Die Veranstaltungen dieser Fortbildungsreihe, mit jeweils einem thematischen, fachlichen Schwerpunkt aus der Initiatischen Prozessbegleitung / Visionssucheleitung / kurze Formate, finden z. Zt. ein- bis zweimal pro Jahr im Eschwege Institut statt. Die entsprechenden Termine liegen vornehmlich in der für die Zielgruppe am günstigsten gelegenen Nebensaison (Januar / Februar und / oder November / Dezember) und werden jeweils rechtzeitig, durch die üblichen Medien des Campus Peregrini bekannt gegeben.

Wozu diese Fortbildungsreihe?

Die Hauptwerkzeuge und grundlegenden Modelle der Initiatischen Prozessbegleitung und / oder Visionssucheleitung, haben die wunderbare Eigenheit, immer weiter vertieft und verinnerlicht werden zu können. Auch erschließen sich ständig neue mögliche Einsatzgebiete und Kombinationen mit verwandten Modellen.

IP-Fortbildungsreihe Um mit Modellen wie den Vier Schilden, dem Circle of Courage, sowie mit Methoden, wie Schwelle & Spiegel, Spiegeln, kurz- und langformatige Übergangsrituale, Council usw. wirklich situativ angemessen, kreativ, spielerisch und innovativ arbeiten zu können, ist über das reine Praktizieren hinaus, eine ständige weitere Auseinandersetzung mit ihnen, im Sinne eines lebenslangen Lernens und Austauschens notwendig.

Wir wollen die besagten Hauptwerkzeuge und grundlegenden Modelle mit Hilfe dieser Fortbildungsreihe über das reine Verstehen und Praktizieren hinaus bis zu einem meisterlichen Umgang mit deren Inhalten, vertiefen. Dazu sollen sie in den Kontext verwandter Modelle gestellt werden, um ihren einzigartigen, bzw. ergänzenden Charakter zu verdeutlichen.
In diesem Sinne wollen wir mit jeder Fortbildungsveranstaltung auch auf neue, von uns entwickelte Anwendungsmöglichkeiten hinweisen.

Aus unserer Sicht gehört es zur Professionalität eines jeden Berufsstandes, insbesondere wenn es um die Arbeit mit Menschen geht, sicherzustellen sich ständig weiter zu qualifizieren, das Erlernte ständig weiter zu vertiefen, zu prüfen und somit einen eigenen Beitrag zur Qualitätssicherung zu leisten. Ebenso ist es unabdingbar für die eigene Arbeit mit Menschen eine Supervision in Anspruch zu nehmen.

Prozessbegleitung Pioniere der Initiatischen Prozessbegleitung und der Visionssuchearbeit, tragen eine Verantwortung den eigenen Strukturen gegenüber. Nachrichten eines schlecht oder zu leichtsinnig geleiteten Workshops, fallen auf alle Kolleg/innen zurück. Das Feld der sozialen, beratenden und helfenden Berufe, in dem sich die Initiatische Prozessbegleitung verortet, ist zu Recht hoch sensibel gegenüber Unprofessionalität und würde sich ggf. für lange Zeit verschließen, bevor ein neuer Vorstoß gewagt werden könnte.

Daraus ergibt sich eine gewisse Selbstverpflichtung zum lebenslangen Lernen, bzw. zu regelmäßiger Fortbildung. Deshalb darf, wer einmal pro Jahr an einer solchen Fortbildung teilnimmt, in seiner Werbung, oder Biographie, als Qualitätsmerkmal hervorheben, „Mitglied des IP Fortbildungs-Campus“ zu sein.

Was beinhaltet diese Fortbildungsreihe?

FortbildungJede Veranstaltung dieser Reihe enthält einen vertiefenden Theoretischen Input zu einem vorher bekannt gegebenen Fachthema, sowie die im Campus Peregrini übliche Auseinandersetzung damit durch Selbsterfahrung und Council.
Jede Veranstaltung dieser Reihe enthält Gelegenheit zur Supervision der eigenen Arbeit.
Aufgrund der Zugangsbeschränkung auf ausgebildete Kollegen und Kolleginnen, beinhaltet dieses Angebot auch den Austausch mit der eigenen Peer-group, so dass auch wichtige Bereiche, wie Psychohygiene, Intervision über persönliche Fehler, Erkenntnisse und Erfolge, nicht zu kurz kommen.

In jeder Veranstaltung dieser Reihe vermitteln wir ein neues Modell oder Verfahren zur Anwendung der Fortbildungsinhalte auf spezielle Einsatzgebiete. In letzterem liegt ein besonderer Wert, da es letztlich die guten Konzepte und Verfahrenweisen sind, die eine gute Leistung ermöglichen.

Wer führt die Veranstaltungen durch?

Vornehmlich Gesa & Holger Heiten, sowie Dr. Ron „Kunga“ Lacoste.
Mit dem langsamen Wachsen des Ausbildungsteams, könnten zukünftig auch andere Dozenten dabei sein.

 

Ausbildung Weiterbildung Hessen e.V.

 

 

 

Die Weiterbildungs-Akademie des Eschwege-Instituts

Hinter den Höfen 10, 37276 Neuerode, Tel.: +49 (0)5651 951360, Fax.: 952144, Mobil.: +49 (0)172 6315620 info@campus-peregrini.de, www.campus-peregrini.de

Aktuelle Veranstaltungen des IP-Fortbildungs-Campus

 

Fortbildung für Ausgebildete: Sommercamp

Zum Thema: Kurzformatige Übergangsrituale am Beispiel des Walk A Way

14. – 18.08.2017, Leitung: Hendrik Hadlich und Kathrin Wicknig

Zur schönsten Jahreszeit wird sich das gesamte Gelände des Eschwege Instituts, bzw. des Campus Peregrini, in ein Sommercamp verwandeln. Wir werden unsere Mahlzeiten gemeinsam in einer Tipi-Outdoor-Küche zubereiten, z. T. in Zelten wohnen, an Lagerfeuern sitzen und so oft wie möglich unter freiem Himmel tagen.
So erschaffen wir eine praxisnahe Situation, wie wir sie auch in der Arbeit mit Outdoor Gruppen vorfinden.
Im Mittelpunkt dieser Zeit wird die Selbsterfahrung eines vollständigen Solo-Formates in Form eines Walk a Way stehen. Alle Teilnehmer/innen werden also selber Vorbereitung, Solonacht und Abschlusszeremonie eines solchen Formates durchlaufen.

Danach wird es Raum für Erfahrungsaustausch, fachliche und theoretische Untermauerung und Zielgruppenorientierte Arbeitsgruppen geben. In diesen Gruppen werden die verschiedenen denkbaren Zuschnitte von Solo Formaten, für z.B. Kinder, Jugendliche, Adoleszente, Erwachsene etc., sowie die Bedingungen ihrer Umsetzung, wie z.B. Planung, Werbung, Verhandlung, Sicherheit usw., Thema sein.

Sommercamp

Zielgruppe

Der Sommercamp ist einerseits integraler Bestandteil, unserer zweijährigen Ausbildung in Initiatischer Prozessbegleitung (IP) und andererseits offen für Interessierte aus anderen Ausbildungsschulen. ZielgruppeTeilnehmer/innen müssen grundsätzlich in einer Visionssuche-Leiter/innen oder IP-Ausbildung sein, bzw. eine solche abgeschlossen haben. Dies weil uns am Herzen liegt, zu gewährleisten, dass alle, die später „Walk A Ways“, bzw. kurz-formatige Übergangsrituale an-bieten, auch eine entsprechende, fundierte Grundlagen-Ausbildung auf Gebieten wie etwa den 4 Schilden, Schwelle und Spiegel, 3-Phasen Modell, Monomythos / Heldenreise, Ethik usw. haben.

Absolventen oder Teilnehmer/ innen der verschiedenen Ausbildungsschulen können sich so untereinander auch mal besser kennen lernen.

Kosten

Mit 395,00 €, zzgl. Unterkunft u. Verpflegung (wird, durch die Outdoor Küchen Selbstversorgung, deutlich günstiger ausfallen, wie sonst im Eschwege Institut).

Das Grundausbildungs-Team im Sommercamp

Kathrin WicknigKathrin Wicknig, *1962, ist Mutter eines 18 jährigen Sohnes. Sie ist Heimerzieherin, Sportlehrerin, Erlebnispädagogin mit "Musherin Diplom" und Suchtberaterin. Ausbildung zur Visionssuche-Leiterin bei Gesa & Holger Heiten. Langjährige Erfahrung in erlebnispädagogischer, suchttherapeutischer Jugendarbeit und naturorientierter Krisenbewältigung. Erfahrung in der Arbeit mit psychisch kranken und behinderten Menschen. Sie ist Mitbegründerin der Jugendhilfe-Wohn-Projekte „Walden“ und „Kompass“ in Brandenburg, wo erfolgreich mit den Methoden der initiatischen Prozessbegleitung gearbeitet wird. Ihr Erfahrungsschatz, ihre Leidenschaft und Kreativität sind von unschätzbarem Wert für alle, die in ähnliche Arbeitsbereiche einsteigen wollen.

 

Hendrik Hadlich, *1977, ist Vater einer wundervollen Tochter. Studierte Politikwissenschaft, Alte Geschichte und Philosophie und fand nach seinem Studium über zirkuspädagogische Projekte, seine Berufung zur Arbeit an und mit Menschen. Hendrik HadlichEs folgten Ausbildungen zum Hochseilgartentrainer (ERCA), zum Initiatischen Prozessbegleiter am Eschwege Institut und zum Erlebnispädagogen bei der AGJF Sachsen. Als Initiator und Mitarbeiter im Projekt " Übergänge gestalten" der AGJF Sachsen, sammelte er Erfahrungen, Jugendliche und junge Erwachsene in ihren Wachstums- und Entwicklungsprozessen, mit verschiedenen Formaten der prozessorientierten Naturarbeit zu begleitet.
Er ist Mitbegründer des Walden e.V. , einem Verein für erlebnispädagogische und initiatische Prozessbegleitung und findet seinen künstlerischen Ausdruck in der Arbeit bei der Feuertheatergruppe Pyrocatharsis.

 

Termin: 14. – 18.08.2017
Leitung: Hendrik Hadlich und Kathrin Wicknig
Preis: 395,00 € (inkl. MwSt.) zzgl. Unterkunft & Verpflegung
Ort: Eschwege Institut
Veranstalter: Campus Peregrini

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