Einführungstext

Unsere Jugend- und Jugendhilfe-Arbeit

Junge Menschen, ab etwa 12 oder 14 Jahren empfinden eine namenlose Sehnsucht. Es geht um die unbewusste Sehnsucht nach Initiation in sich selbst und in die soziale Welt in der sie leben.

Zu beobachten ist dies in einer Vielzahl gefährlicher Selbst-Initiations-Versuche, in der Sehnsucht nach Zugehörigkeit zu einer besonderen Gruppe, in dem Erwachen einer inneren Hitze und in dem unbändigen Wunsch sich in einer Phase bewähren zu können, in der die Welt der Erwachsenen ihnen allenfalls Latein Vokabeln zum auswendig lernen aufgibt.      (Siehe hier dazu beispielhaft den Beitrag zu Jungs und junge Männer)

Viele Probleme Jugendlicher, bzw. der Jugend- und Jugendhilfearbeit, Schule etc., lassen sich direkt oder indirekt auf nicht erkannte oder verstandene Übergangskrisen Jugendlicher auf ihrem schweren Weg zum Erwachsenwerden zurückführen.

Hirn und Hormone scheinen plötzlich nach eigenen Gesetzmäßigkeiten zu funktionieren, und weder sie selbst noch Außenstehende sind z.B. über die erstaunlichen im Hintergrund laufenden neurobiologischen Vorgänge informiert bzw. nicht selten auch mit der gesamten Situation überfordert. (Siehe dazu hier den Beitrag über Die Bedeutung neuerer Hirnforschung für die Schule und eine Pädagogik der Bewährung)

Aus der Perspektive archetypischer Muster machen Jugendliche sich zu ihrer ganz persönlichen Helden- bzw. Heldinnenreise auf, aus der sie alle erfolgreich und verwandelt zurückkehren wollen.

Wenn solche Heldenreisen in eine der vielen möglichen Entwicklungs-Sackgassen (wie Orientierungslosigkeit, Kriminalität und Drogensucht) führen, dann meist, weil keine kundigen Erwachsenen da sind, die diesen Prozess würdigend und angemessen begleiten können.

Der Begriff der Heldenreise beschreibt eine kollektiv unbewusste Krisenbewältigungsstrategie, die als solche weithin erforscht wurde. Die Mythenforschung Joseph Campbells konnte nachweisen, dass sie als Verlaufsmuster fast allen bekannten Mythen und Märchen zugrunde liegt, weshalb man diesbezüglich auch vom sog. Monomythos spricht.

Der Monomythos beschreibt nichts anderes als das psychische Verlaufsmuster, das sich in Menschen vollzieht, die durch einen Wandlungsprozess gehen. Alle Übergangs- oder Initiationsrituale der menschlichen Kulturgeschichte versuchten diese innere psychische Bewegung so gut wie möglich rituell nachzuzeichnen. Auch heutige Prozessbegleitung kann nur gelingen, wenn sie dies wieder versucht.

(Hier eine Graphische Darstellung des Monomythos nach Joseph Campbell)

Wer die Grundstruktur, bzw. die Verlaufsmuster dieser kollektiv unbewussten Bewältigungsstrategien und die neurobiologischen Vorgänge versteht, weiß auch, was in den Reifungsprozessen heutiger Jugendlicher immer noch zum Tragen kommt. Vor diesem Hintergrund können strukturelle Probleme in Schule, Jugend- und Jugendhilfearbeit leichter identifiziert und nachhaltigere Vorgehensweisen entwickelt werden.

Das Eschwege Institut bietet deshalb über seine Weiterbildungsakademie Campus Peregrini eine Reihe von handlungsorientierten Fortbildungen und Projekten an, die es Kolleg/innen aus der Jugend- bzw. Jugendhilfearbeit, der Schulpädagogik sowie aus Weltwärts-Projekten ermöglicht, sich diesbezüglich auf den neuesten Stand zu bringen:

 

Offen ausgeschriebene Fortbildungsseminare

Ausbildung in Initiatischer Prozessbegleitung® und Visionssuche Leitung

Kurzformatige Übergangsrituale am Beispiel des Walk A Way

 

Exklusive und maßgeschneiderte Mitarbeiter/innen Fortbildungen im Jugendhilfebereich

Finden Sie dazu hier das Konzeptbeispiel einer Mentorinnen Ausbildung

 

Exklusive und maßgeschneiderte Schulprojekte und Lehrer/innen Fortbildungen

Finden Sie hier als PDF Download Informationen zu unserem Council in Schulen Programm

Finden Sie hier als PDF Download Informationen über Übergangsrituale mit kurzem Format, wie wir sie maßgeschneidert für die Bedürfnislage an Ihrer Schule oder Einrichtung konzipieren können.

Gesprächseinladung an Weltwärts-Entsendeorganisationen

Finden Sie ein anregendes Exposé dazu hier als PDF Download: Einladung zum Gespräch über Weltwärts Projekte

 

Wenn sie diese Initiative unterstützen möchten, spenden sie bitte, um jungen Menschen aus einkommensschwachen Familien eine vergünstigte Teilnahme zu ermöglichen!

Als gemeinnützige Unternehmergesellschaft kann der Campus Peregrini, die Weiterbildungsakademie des Eschwege Instituts, Spenden entgegen nehmen und steuerlich absetzbare Spendenbescheinigungen ausstellen. Für Spenden bis 200,- € reicht der Bankauszug, um diese steuerlich geltend machen zu können. Ab 200,- € stellen wir gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Bitte zahlen Sie auf folgendes Spendenkonto ein:

IBAN: DE65 5225 0030 0000 0774 61     BIC: HELADEF1ESW

Da wir auch für andere Initiativen von uns Spenden sammeln, können Sie auch zweckgebunden spenden, indem Sie bei Ihrer Überweisung unter “Verwendungszweck”, in diesem Fall z.B. das Stichwort “Jugendarbeit” angeben.

Wir danken für Ihre Unterstützung

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