Nach mehr als 45 Jahren unermüdlichen Einsatzes hat die Pionierin der Visionssuche-Arbeit und von uns hoch geschätzte und geliebte Lehrerin und Freundin Meredith Little offiziell erklärt in den Ruhestand zu gehen.

Ihr Einsatz und ihr Leben widmete sie der Wiederbelebung einer Kultur, in der Übergangs-, bzw. Initiationsrituale in der Natur sowie ein zyklisches Denken, im Sinne des von ihr und ihrem Mann Steven vorgestellten Modells der Vier Schilde, wieder ihren Platz haben. Sie und ihr 2003 verstorbener Mann Steven Foster stifteten damit ein Lebens- und Weltverständnis, das wieder eine Mitte kennt und darüber eine Tiefe zugänglich macht, die uns verstehen lässt wer wir sind.

Wir, Gesa und Holger Heiten, haben uns auf einem Seminar mit unseren späteren Lehrern Steven Foster und Meredith Little kennen gelernt. Beide wurden unsere Mentoren und waren an den wichtigen Punkten unseres Weges immer dabei. Wir verdanken beiden und vor allem Meredith, die uns in den jetzt gut 23 Jahren nach Stevens Tod weiterhin zur Seite stand, sehr viel. Viele Jahre lang unterrichtete Meredith Little am Eschwege Institut sodass viele Menschen ihre wunderbare Art zu arbeiten kennen lernen konnten. Niemand hat uns und unsere Arbeit am Eschwege Institut mehr geprägt als sie.

Wir verneigen uns vor ihrem Lebenswerk und ihrer immer unprätentiösen Art, niemandem zu erlauben, die eigene Souveränität an sie abzugeben. Wir  wünschen ihr jetzt eine wunderschöne Zeit mit ihren Enkelkindern und Freunden.

Klicke auf den folgenden Link um eine englischsprachige Würdigung für Meredith von der School of Lost Borders zu lesen: Würdigung Meredith