Leitbild, Ziele und Allgemeine Geschäftsbedingungen

 Leitbild der Bildungseinrichtung

Das Eschwege Institut mit seiner Council- und Weiterbildungsakademie Campus Peregrini ist ein Erfahrungs-, Verbindungs- und Bildungsort für Menschen, Gruppen und Organisationen, die Übergangs-, Transformations- und Kommunikationsprozesse bewusst und Kraft entfaltend gestalten wollen. Zugleich ist es der Bezugs- und Treffpunkt für eine wachsende Community von Menschen, die die Werte und Ziele des Eschwege Instituts teilen und sich diese dort gegenseitig in Erinnerung rufen.

Im Eschwege Institut orientiert sich Prozessbegleitung sowohl an dem erforschten und natürlichen Verlaufsmuster von Übergangs- und Transformationsprozessen, als auch an der Expertise, Souveränität und dem tieferem Selbstverstehen, die den betroffenen Einzelnen, Gruppen und Organisationen inhärent sind.

Im Eschwege Institut wird solche Prozessbegleitung als Antwort auf die wachsende gesellschaftspolitische Herausforderung verstanden, Übergangs- und Transformationskrisen effektiv und Kraft entfaltend zu gestalten, bevor sie zu volkswirtschaftlich, persönlich, oder ökologisch schädlichen Dauerkrisen stagnieren. Übergangs- und Transformationskrisen werden dabei als notwendige, mit Entwicklung, Wachstum und innerer Reifung einhergehende Prozesse verstanden und entsprechend gestaltet.

Prozessbegleitung kann in zeitgemäße Formen von Übergangs-Ritualen münden, mit deren Hilfe Wandlungsprozesse abgeschlossen, bzw. klar begonnen werden können. Wir bedienen uns dabei keiner kulturspezifischen Formen oder Aneignungen aus indigenen Kulturen, sondern folgen ausschließlich den sog. „bare bones“, bzw. dem erforschten und allen bekannten Übergangsritualen zugrundeliegenden Grundmuster solcher Rituale. Dieser pan-kulturelle und überkonfessionelle Ansatz, ist Menschen, unabhängig von ihrem sozialen, religiösen oder kulturellen Hintergrund, zugänglich.

Zudem wird im Eschwege Institut die nicht hierarchische und Emergenz einladende, kommunikative Kreiskultur des „Way of Council“ als Antwort auf gesellschaftliche Spaltung und Verantwortungslosigkeit sowie auf unverbundenes und nicht nachhaltiges Handeln verstanden. Im Council wird dazu das Zuhören in den Mittelpunkt gestellt sowie die Relevanz von Gemeinschaft und die Wirklichkeit der Verbundenheit wieder erlebbar gemacht.

Das Hauptaugenmerk liegt bei all dem auf dem methodischen Ansatz der Initiatischen Prozessbegleitung® (siehe Definition unten) sowie auf der Gemeinschaft bildenden Kommunikationsform Council.

Beide Ansätze, also die Initiatische Prozessbegleitung® und die Kommunikationsform Council, verbinden psychologische Tiefe, die Kenntnis der Verlaufsmuster von Entwicklungsprozessen, Naturbezug und Kommunikationskompetenz mit der Befähigung zur Prozessgestaltung sowie zu verbundenem und selbstverantwortlichem Handeln. Beide Ansätze helfen dabei, Krisen als jene brisanten Schwellenzustände, in denen das Alte nicht mehr und das Neue noch nicht trägt, zu erkennen, zu verstehen, zu gestalten und zu begleiten.

Das Unverwechselbare dieser Arbeit liegt darin, Menschen in gehaltenen Erfahrungsräumen, auf Grundlage jahrzehntelanger Erfahrung und einer authentischen, bodenständigen und wertschätzenden Haltung, in Kontakt zu bringen: mit sich selbst, mit anderen, mit Natur, mit Sinn und mit ihrer Verantwortung in einer zukunftsfähigen Welt.

Mit einem naturpsychologischen, zyklischen und vom intrinsischen Orientierungsmodell des Lebensrads und seiner Mitte geprägten Welt- und Lebensverständnis fördern wir Orientierung, Lebenskompetenz, Sinnfindung und Selbstverstehen. Durch Prozesswissen, Kommunikationskompetenz, Naturerfahrung, gemeinschaftliches Lernen und wissenschaftliche Forschung fördern wir zudem die Entwicklung tragfähiger Gemeinschaften, in denen die Ausgewogenheit von Körper, Psyche, Geist und Spiritualität, sowohl aus der persönlichen als auch aus der mit der gesamten Schöpfung geteilten Mitte heraus, gelebt werden kann.

Wir stärken eine kulturelle Erneuerung sowie die nachhaltige Entwicklung im persönlichen, organisatorischen, pädagogischen, wirtschaftlich-technologischen und politisch-sozialen Bereich, durch die Anwendung dieser Methoden und Modelle sowie durch das Weitergeben derselben, mit Hilfe profunder beruflicher Weiterbildung von Change Agenten, die täglich mit Menschen, Gruppen und Organisationen in Übergangs- und Transformationskrisen arbeiten.

Kernkompetenz und Aufgabe des Eschwege Instituts liegen deshalb nicht nur in der Begleitung betroffener Menschen, Gruppen und Organisationen, die sich in Übergangs- und Transformationsprozessen befinden, sondern auch in der Weiterbildung zukünftiger Change Agenten, also Prozessbegleiter/innen und Council Facilitator/innen.

Ziele der Bildungseinrichtung

  • Die hochwirksamen Methoden der Initiatischen Prozessbegleitung®, durch Weiterbildungsangebote in die helfenden und pädagogischen sowie die beratenden und moderierenden Berufe zu tragen, wo täglich mit Menschen und Gruppen in Übergangs- und Transformationsprozessen gearbeitet wird.

 

  • Durch Vermittlung von profundem theoretischem und fachlichem Wissen, Methoden, Selbsterfahrung und hinreichend vielen supervidierten Praxiserfahrungen, die Absolventen und Absolventinnen unserer Weiterbildungsangebote zu befähigen, in den verschiedenen beruflichen und gesellschaftlichen Einsatzgebieten den Bedarf an Initiatischer Prozessbegleitung®, tieferem Selbst- und Fallverstehen, Council usw. zu erkennen und dann, individuell zugeschnitten, ausführen zu können.

 

  • Die gewaltfreie und Gemeinschaft bildende Kommunikationsform „Council“ sowie die Haltung einer damit einhergehenden kommunikativen Kreiskultur aktiv, weiterbildend und nachhaltig begleitend, in z.B. Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen, Organisationen, Unternehmen, Lebensgemeinschaften, Projekten zivilgesellschaftlicher Gruppen, Institutionen, politischen Gremien, aber auch in Gefängnissen und Seniorenheimen zu implementieren.

 

  • Besagte Methoden und Modelle und die damit einhergehende ethische Haltung immer breiter in den sozio-kulturellen sowie ökonomisch-politischen Alltag sowie in die entsprechende gesellschaftspolitische Diskussion hineinzutragen.

 

  • Als Forum für bedeutende Expert/innen dieser Arbeit und Gastgeberin interdisziplinärer Forschungsgruppen ein Ort ständiger fachlicher Weiterentwicklung auf diesem Gebiet zu sein.

 

  • Dabei die kulturellen und sich schnell verändernden gesellschaftspolitischen Bedingungen, verwandte Methoden, wie etwa die Erlebnispädagogik, die Naturtherapie, sowie entsprechende Theorien, vorhandene wissenschaftliche Erkenntnisse, Studien und Dokumentationen, im Sinne einer integralen Schau, zu berücksichtigen.

 

  • Dabei die spezifischen Bedürfnisse und Problemlagen von Jungen und Mädchen, Männern, Frauen sowie queeren Personen bei der situativen Konzeptionierung und Anwendung der Initiatischen Prozessbegleitung® zu berücksichtigen, um die Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsfindung Jugendlicher und Erwachsener in Wachstums- und Entwicklungsprozessen auch genderspezifisch zu fördern.

 

  • Dabei die Relevanz und Wirkweise der besonderen soziokulturellen Bezogenheit von jüngeren und alten Menschen zu erforschen und die erloschene soziale Rolle der sogenannten „Ältesten“ auf zeitgemäße Weise neu zu definieren, zu beleben und zu stärken.

 

  • Den im Arbeitsfeld der Jugendhilfe wachsenden Bedarf zu decken, Übergangs-Prozesse von Neubeginn und Loslösung, vor allem während der klassischen Pubertäts-, Adoleszenz- und Elternschafts-Krisen, kraftentfaltend gestalten und begleiten zu können – durch im Eschwege Institut ausgebildete Fachkräfte sowie durch fachliche Beratung.

 

  • Dabei die Initiatische Prozessbegleitung® als die bisher fehlende und hochwirksame Ergänzung im Zusammenspiel der Kräfte, Ansätze und Methoden im Alltag der helfenden und pädagogischen Berufe sichtbar zu machen.

 

  • Kriminalität und Gewaltdelikten durch Erleben von Gemeinschaft und der Wirklichkeit der Verbundenheit allen Lebens sowie durch die Förderung tieferen Selbstverstehens, Selbstwertgefühls und des persönlichen Nachreifens vorzubeugen.

 

  • Durch all das beizutragen, eine von Selbstbewusstsein und Selbstachtung getragene, sowie von einem wertschätzenden Menschenbild und ganzheitlichem Weltverständnis geprägte, internationale Gesinnung und die Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens zu fördern.

Definition Initiatische Prozessbegleitung®

Initiatische Prozessbegleitung® ist eine zeitgemäße und naturpsychologische Herangehensweise, Übergangs- und Transformationskrisen wie etwa Trennung, Burnout, Generationenwechsel im Betrieb, Pubertät, Loslösung, organisationsinterne Change-Prozesse, Midlife-Crisis, Krankheit, Sinnsuche, Trauer usw., als Wachstumsprozesse zu verstehen und diese Kraft entfaltend zu gestalten.

Dazu arbeiten wir mit der wertschätzenden, Gemeinschaft fördernden Kommunikationsform „Council“, eingängigen wahrnehmungs- und entwicklungspsychologischen Modellen, den daraus ableitbaren Verlaufsmustern von Wandlungs-Prozessen sowie darauf basierenden Methoden des tieferen Selbstverstehens in der Natur. Dies kann in zeitgemäße Formen von Übergangs-Ritualen münden, mit deren Hilfe Wandlungsprozesse abgeschlossen, bzw. klar begonnen werden können. Unser Ansatz ist pan-kulturell, überkonfessionell und unabhängig vom sozialem, religiösem oder kulturellem Hintergrund, zugänglich.

Holger und Gesa Heiten haben den Begriff „Initiatische Prozessbegleitung®“ geprägt und aus Gründen der Qualitätssicherung ihres Ausbildungsangebotes gesetzlich schützen lassen               (Copyright 2003 by Holger & Gesa Heiten – all rights reserved). Mit unserer Arbeit stehen wir in der Tradition der School of Lost Borders sowie der der Ojai Foundation in Kalifornien.

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Eschwege Institutes

Die Geschäftsbedingungen die hier im Weiteren aufgeführt werden, gelten bis auf weiteres ab dem Jahr 2026.

Anmeldung und Bezahlung:
Mit der verbindlichen Anmeldung wird die Anzahlung von 200,- € (Wochenendkurse 100,- €) fällig und zahlbar auf das Konto vom Eschwege-Institut, Sparkasse Werra-Meissner,

IBAN: DE65 5225 0030 0000 9008 94, BIC: HELADEF1ESW.

Bitte unbedingt den eigenen Namen und die Kursbezeichnung als Kennwort benutzen. Der Restbetrag der Kursgebühr, ist spätestens eine Woche vor Beginn der Veranstaltung zu überweisen.
Wichtig: Die zuzgl. Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind unbedingt getrennt davon zu überweisen (wieder unbedingt den eigenen Namen, die Kursbezeichnung und das Kürzel „U + V“ für Unterkunft + Verpflegung, als Kennwort benutzen) oder nach Absprache mit uns, bar zu bezahlen.
Sie erhalten die Anmeldebestätigung und Unterlagen zur Vorbereitung.

Änderungsvorbehalt:
Unplanmäßige Änderungen (z.B. wegen Ausfall von Seminarpersonal oder sachlichen Hindernissen) behalten wir uns vor. Selbstverständlich werden wir Sie über notwendige Änderungen unverzüglich informieren. Muss ausnahmsweise eine Veranstaltung abgesagt oder verschoben werden, erstatten wir ihnen die bisher geleisteten Zahlungen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, außer in Fällen vorsätzlicher o. grobfahrlässigen Verhaltens der Institutsleiter o. ihrer Erfüllungsgehilfen.

Teilnahmebedingungen:
Bei Rücktritt mehr als 6 Wochen vor der Veranstaltung, erheben wir eine Bearbeitungsgebühr von 30,- €. Bei Rücktritt weniger als 6 Wochen bis zu 4 Wochen vor der Veranstaltung verfällt die Anzahlung. Bei Rücktritt innerhalb von vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung wird der gesamte Seminarkostenbeitrag fällig, soweit kein/e Ersatzteilnehmer/in nachrücken kann.

Mit meiner Anmeldung erkläre ich, dass ich auf eigene Verantwortung teilnehme und aus eventuellen Folgen keine Ersatzansprüche gegen den Veranstalter, seinen Gruppenleitern oder sonstigen Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen herleiten werde, es sei denn, diese hätten vorsätzlich grobfahrlässig gehandelt. Für von mir verursachte Schäden komme ich selber auf. Ich befreie hiermit die Veranstalter von Ersatzansprüchen Dritter für Schäden, die diesen durch mein Verhalten entstanden sind, einschließlich der dadurch verursachten Prozesskosten. Ich nehme zur Kenntnis, dass meine Teilnahme kein Ersatz für medizinische oder psychiatrische Behandlung ist. Falls ich mich in einer solchen befinde, werde ich meine Teilnahme mit meinem Arzt u./o. Therapeuten sowie mit der Seminarleitung besprechen. Es gilt deutsches Recht. Klagen gegen den Seminarveranstalter sind an dessen Sitz zu erheben.

Ihre personenbezogenen Daten werden vertraulich und nur zur Seminarverwaltung sowie für eine Teilnehmer/innen Liste verwendet, die zwecks Bildung von Fahrgemeinschaften, mit der Einladung, an die Seminar Teilnehmer/innen versandt wird.

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Campus Peregrini

gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) (im Folgenden mit „gUG“ abgekürzt)

Die Geschäftsbedingungen die hier im Weiteren aufgeführt werden, gelten bis auf weiteres ab dem Jahr 2026.

Anmeldung und Bezahlung:
Mit der verbindlichen Anmeldung wird die Anzahlung von 200,- € (Wochenendkurse 100,- €) fällig und zahlbar auf das Konto des Campus Peregrini gUG, Sparkasse Werra-Meissner, IBAN: DE61 5225 0030 0000 0741 38, BIC: HELADEF1ESW.

Bitte unbedingt den eigenen Namen und die Kursbezeichnung als Kennwort benutzen. Der Restbetrag der Kursgebühr, ist spätestens eine Woche vor Beginn der Veranstaltung zu überweisen.
Wichtig: Die zuzgl. Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind unbedingt getrennt davon zu überweisen (wieder eigenen Namen, die Kursbezeichnung und „U + V“ für Unterkunft + Verpflegung, als Kennwort benutzen) oder einfach bar vor Ort zu bezahlen. Sie erhalten die Anmeldebestätigung und weitere Unterlagen.

Änderungsvorbehalt:
Unplanmäßige Änderungen (z.B. wegen Ausfall von Seminarpersonal oder sachlichen Hindernissen) behalten wir uns vor. Selbstverständlich werden wir Sie über notwendige Änderungen unverzüglich informieren. Muss ausnahmsweise eine Veranstaltung abgesagt oder verschoben werden, erstatten wir ihnen die bisher geleisteten Zahlungen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, außer in Fällen vorsätzlichen o. grobfahrlässigen Verhaltens der Geschäftsführung der Campus Peregrini gUG o. ihrer Erfüllungsgehilfen.

Teilnahmebedingungen:
Bei Rücktritt mehr als 6 Wochen vor der Veranstaltung, erhebt die Campus Peregrini gUG eine Bearbeitungsgebühr von 30,- €. Bei Rücktritt weniger als 6 Wochen bis zu 4 Wochen vor der Veranstaltung verfällt die Anzahlung. Bei Rücktritt innerhalb von vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung wird der gesamte Seminarkostenbeitrag fällig, soweit kein/e Ersatzteilnehmer/in nachrücken kann.

Mit meiner Anmeldung erkläre ich, dass ich auf eigene Verantwortung teilnehme und aus eventuellen Folgen keine Ersatzansprüche gegen den Veranstalter, seinen Gruppenleitern oder sonstigen Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen herleiten werde, es sei denn, diese hätten vorsätzlich oder grobfahrlässig gehandelt. Für von mir verursachte Schäden komme ich selber auf. Ich befreie hiermit die Veranstalter von Ersatzansprüchen Dritter für Schäden, die diesen durch mein Verhalten entstanden sind, einschließlich der dadurch verursachten Prozesskosten. Ich nehme zur Kenntnis, dass meine Teilnahme kein Ersatz für medizinische oder psychiatrische Behandlung ist. Falls ich mich in einer solchen befinde, werde ich meine Teilnahme mit meinem Arzt u./o. Therapeuten sowie mit der Seminarleitung besprechen. Es gilt deutsches Recht. Klagen gegen den Seminarveranstalter sind an dessen Sitz zu erheben.

Ihre personenbezogenen Daten werden vertraulich und nur zur Seminarverwaltung sowie für eine Teilnehmer/innen Liste verwendet, die zwecks Bildung von Fahrgemeinschaften, mit der Einladung, an die Seminar Teilnehmer/innen versandt wird.

AGB für die Ausbildung in Initiatischer Prozessbegleitung (IP) und darauf aufbauend in Visionssucheleitung (IPV)

Die Geschäftsbedingungen die hier im Weiteren aufgeführt werden, gelten bis auf weiteres ab dem Jahr 2026.

Investition:
Die Investition in die Grundlagen Ausbildung Initiatische Prozessbegleitung (IP) (Grundlagen Seminare I bis VII, Winterworkshop und Supervision zum Praxisprojekt) betragen 5‘490,- € inkl. Mehrwertsteuer; zahlbar je zur Hälfte am Anfang der Ausbildung, sowie ggf. nach dem „Grundlagen 3“ Seminar (also 2‘745,- € für die erste und 2‘745,- € für die zweite Hälfte der Ausbildung). Es können Ratenzahlungen vereinbart werden, für die wir jedoch 8% der Summe für Zinsen und Bearbeitungsgebühr erheben müssen. Der Zahlungsmodus ist schriftlich zu vereinbaren. Der Gesamtbetrag muss bis zum Ende des 2. Ausbildungsjahres gezahlt worden sein.
Nähere Informationen bitte bei uns anfordern.

Fachthemenseminare sind gesondert mit dem Campus Peregrini abzurechnen, da sie unterschiedlich lang und teuer sind. Die Preise und Inhalte dieser Seminare sind im jeweils gültigen Jahresprogramm des Eschwege Institutes und des Campus Peregrini ersichtlich.

Folgende Beispielrechnung soll Ihnen eine Idee von den voraussichtlich entstehenden Seminarkosten geben: 6 Fachthemenseminare sind zu belegen, ein mittlerer Seminarpreis wäre: 415,00 € (inkl. Mwst.), diese Summe multipliziert mit 6 = 2‘490,00 €.

Die Investition für die Visionssuche – Aufbau – Ausbildung (IP) betragen 400,- € für das Assistenz-Modul.
Muss die eigene Visionssuche noch belegt werden, käme die entsprechende Teilnahmegebühr in Höhe von bisher 950,- € hinzu. So kämen max. 1350,- € zusammen.

Die Investition in begleitende Einzelmentoring Stunden beträgt bei den geforderten mindestens vier Einzelstunden á 80,- €, 320,- € verteilt auf die Ausbildungszeit.

Hinzu kommen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung im Eschwege Institut..
Wir bieten Gästen 17 Plätze in 1-, 2- u. 3- Bettzimmern an. Bei Wunsch nach Einzelzimmern vermitteln wir an nahe Pensionen.
Übernachtung mit Vollpension im 2-3 Bettzimmer: 75,00 €

Beispielrechnung:
Alle Grundlagenseminare = 25 Übernachtungen, alle Fachthemenseminare mind. 18 Übernachtungen. 43 Übernachtungen x 75,00 € = 3‘225,00 €.
Wein, Bier und Mineralwasser w e r d e n von uns gestellt und extra abgerechnet.
Die Nutzung der 6-Personen-Sauna kostet 4,- €. Ein letzter Faktor sind Ihre Reisekosten zum und vom Eschwege Institut bzw. Campus Peregrini.

Anmeldung und Bezahlung:
Die Anmeldung gilt zunächst nur für das erste Grundlagenseminar, nach dem es erst zur Unterzeichnung des schriftlichen Ausbildungsvertrages kommt. Die Anmeldung wird nach Anzahlung von 100,- € auf das Konto des Campus Peregrini gUG, Sparkasse Werra-Meissner, IBAN: DE61 5225 0030 0000 0741 38, BIC:HELADEF1ESW verbindlich. Bitte unbedingt den eigenen Namen und „Grundlagen 1“ als Kennwort benutzen. Der Restbetrag für das erste Grundlagenseminar in Höhe von 295,- €, ist spätestens eine Woche vor Beginn der Veranstaltung zu überweisen oder nach Absprache mit uns, bar zu zahlen.

Wichtig: Die zuzüglichen Kosten für Unterkunft und Verpflegung (+ 40,00 € wegen früherem Beginn am ersten Tag), sind unbedingt getrennt davon zu überweisen (wieder unbedingt den eigenen Namen, „Grundlagen 1“ und das Kürzel „U + V“ für Unterkunft + Verpflegung, als Kennwort benutzen) oder nach Absprache mit uns, bar vor Ort zu bezahlen.

Sie erhalten die Anmeldebestätigung und Unterlagen zur Vorbereitung.

Die Gebühren für die Ausbildung werden in zwei Hälften bezahlt. Die erste Hälfte der Ausbildungsgebühr (2‘745,- €, abzüglich der dann bereits gezahlten 395,- € für das Grundlagenseminar I) wird erst nach Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages, nach dem Grundlagenseminar I fällig. Es wird dazu dann eigens im Ausbildungsvertrag aufgefordert. Die Seminargebühr aller weiteren Grundlagenseminare der 1. Ausbildungshälfte exklusiv der Kosten für Unterkunft und Verpflegung, sind dann mit der Ausbildungsgebühr bezahlt. Die Seminargebühren für alle folgenden Grundlagenseminare werden also nicht mehr einzeln aufgeführt. Die zweite Hälfte wird, so das erste Ausbildungsjahr absolviert wurde, nach dem Grundlagenseminar III fällig.

Änderungsvorbehalt:
Unplanmäßige Änderungen (z.B. wegen Ausfall von Seminarpersonal oder sachlichen Hindernissen) behalten wir uns vor. Selbstverständlich werden wir Sie über notwendige Änderungen unverzüglich informieren. Muss ausnahmsweise eine Veranstaltung abgesagt oder verschoben werden, erstatten wir ihnen die bisher geleisteten Zahlungen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, außer in Fällen vorsätzlicher o. grobfahrlässigen Verhaltens der Geschäftsführung o. ihrer Erfüllungsgehilfen.

Teilnahmebedingungen:
Bearbeitungsgebühr von 30,- €. Bei Rücktritt weniger als 6 Wochen vor der Veranstaltung verfällt die Anzahlung. Bei Rücktritt innerhalb von vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung wird der gesamte Seminarkostenbeitrag fällig, soweit kein/e Ersatzteilnehmer/in nachrücken kann. Mit der Anmeldung wird erklärt, dass auf eigene Verantwortung teilgenommen wird und aus eventuellen Folgen keine Ersatzansprüche gegen den Veranstalter, seinen Gruppenleitern oder sonstigen Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen herleiten werden, es sei denn, diese hätten vorsätzlich grobfahrlässig gehandelt. Teilnehmer/innen kommen für von ihnen selbst verursachte Schäden selber auf. Teilnehmer/innen nehmen mit der Anmeldung zur Kenntnis, dass eine Teilnahme kein Ersatz für medizinische oder psychiatrische Behandlung ist. Falls Teilnehmer/innen sich in einer solchen befinden, verpflichten sie sich mit der Anmeldung, ihre Teilnahme mit deren Arzt u./o. Therapeuten sowie mit der Seminarleitung besprochen werden. Es gilt deutsches Recht. Klagen gegen den Seminarveranstalter sind an dessen Sitz zu erheben.

Kündigung und eine Ausbildung in zwei Teilen:
Die Ausbildung besteht aus zwei Hälften, die einzeln bezahlt werden. Etwa in der Mitte der Ausbildung (nach ca. 7 Monaten), am Ende des „Grundlagen 3 – Seminars“, wird es zu einer Halbzeit–Zäsur mit einer Feedback-Runde kommen.

Erst am Ende dieser Runde wird für jeden / jede Teilnehmer/in individuell entschieden sein, ob bzw. unter welchen Bedingungen er / sie in das zweite Ausbildungsjahr mitgenommen, bzw. ob, oder unter welchen Bedingungen er / sie in das zweite Ausbildungsjahr der folgenden Ausbildungsgruppe wieder einsteigen kann. Erst nach einer positiven Entscheidung muss der zweite Teil der Ausbildung bezahlt werden. Diese Zäsur ist notwendig, um folgende Punkte sicherzustellen:

Erst nach einer positiven Entscheidung muss der zweite Teil der Ausbildung bezahlt werden. Diese Zäsur ist notwendig, um folgende Punkte sicherzustellen:
• Es gehört zu den ethischen Grundsätzen der Campus Peregrini gUG, bzw. des Eschwege-Instituts, dass nur wer sich selber mit den eigenen Schatten konfrontiert hat und einen aufrichtigen Selbsterfahrungsprozess durchlaufen hat, später auch andere dazu anleiten darf.
• Einen Abschluss im Campus Peregrini, bzw. am Eschwege-Institut erlangt zu haben, soll aufrichtig erarbeitet worden und ein echtes Qualitätsmerkmal sein. Ein bloßes Absolvieren der Kurse und Erfüllen der formalen Voraussetzungen, ohne die notwendige Arbeit an den ganz persönlichen Themen geleistet zu haben, soll allein nicht zu einem erfolgreichen Abschluss führen können.
• Sollte sich zeigen, dass einem erfolgreichen Abschluss, bzw. einer späteren erfolgreichen Arbeit mit dem Erlernten, persönliche Defizite im Wege stehen, so ist es für alle Beteiligten von Vorteil, ein entsprechendes Feedback nicht erst am Ende der Ausbildung zu bekommen. Vielmehr können so entsprechende Maßnahmen ins Auge gefasst werden, die einen erfolgreichen Abschluss, mit Hilfe von flankierenden Maßnahmen oder zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen könnten.

Unabhängig von dieser Halbzeit – Zäsur ist eine Kündigung des Ausbildungsvertrages zum Ende eines jeden halben Jahres ab Vetragsunterzeichnung bzw. zum Ende der ersten Ausbildungshälfte möglich. Die Kündigung muss mindestens vier Wochen vor Ende des besagten halben Jahres schriftlich eingereicht und kann von Vertragspartnern beider Seiten ausgesprochen werden.
Gesetzliche Bestimmungen zur außerordentlichen Kündigung bleiben unberührt.

Voraussetzungen für die Ausbildung:
• Wir wünschen uns eine Absichtserklärung, in der folgende Fragen beantwortet werden:
– Aus welchem persönlichen / beruflichen Hintergrund komme ich, was erzeugt in mir den Wunsch nach dieser Fortbildung?
– Was bin ich bereit an Einsatz zu geben, damit diese Fortbildung sich auf mich und alle mit denen ich später arbeiten werde, optimal und nachhaltig auswirkt?
• Ein Vorgespräch, bei dem diese Motivation und die beiderseitigen Bedürfnisse und Voraussetzungen für eine tragfähige Arbeitsbeziehung im Mittelpunkt stehen. Wenn man sich schon persönlich bekannt ist, kann dieses Gespräch auch telefonisch geführt werden.
• Bereitschaft zur Belegung eines Erste-Hilfe-Kurses „Outdoor“ (wir empfehlen Anbieter).
• Die eigene Visionssuche bereits gemacht zu haben ist wünschenswert, jedoch keine zwingende Voraussetzung die Ausbildung antreten zu können. Für den Abschlussgrad (IP) muss sie dann jedoch möglichst im Eschwege Institut belegt werden.

Zum Aufbau der Ausbildung:
Die Ausbildung im Campus Peregrini, der Weiterbildungsakademie des Eschwege-Instituts, ist eine mindestens zweijährige, berufsbegleitende Ausbildung. Sie setzt sich aus Modulen zusammen, die sich in drei Hauptkategorien aufschlüsseln lassen:

 

  1. Grundlagenseminare
  2. Fachthemenseminare
    Spezialisierung durch Fachthemenseminare, die z.T. von international anerkannten Expert/innen, Lehrer/innen und Ältesten abgehalten werden
  3. Praxismodule

Zu 1.:
Die Grundlagenseminare sind fester Bestandteil der Ausbildung, die Termine sind fix und die Teilnahme exklusiv nur für Teilnehmer/innen des jeweiligen Ausbildungsjahrgangs. Deshalb ist es wichtig, diese Termine von vorne herein fest im Kalender einzutragen. Auf diese Weise werden Aspekte wie das Miteinander und aneinander Lernen, kontinuierliche Gruppendynamik und zunehmende Prozesstiefe gewährleistet. Ausnahmen sind das Grundlagenseminar 5, dass jetzt als Sommercamp konzipiert ist und zu dem auch Teilnehmer/innen und / oder Absolvent/innen anderer Ausbildungsgruppen eingeladen werden und das Grundlagenseminar 7, welches seiner Natur als „Ritueller Abschluss“ nach, erst in dem Jahr belegt werden kann, wenn alle anderen Punkte des Ausbildungsfahrplans erfüllt worden sind. So kommt es, dass zum Grundlagenseminar 7 oftmals Teilnehmer/innen von drei verschiedenen Jahrgängen zusammenkommen.

Zu 2.:
Fachthemenseminare sind Teil der Ausbildung, sind jedoch, anders wie Grundlagenseminare auch offen für andere Interessierte. Die Teilnahme an einem der geschlechtsspezifischen Fachthemenseminare ist verpflichtender und fester Bestandteil der Ausbildung. Gewählt werden kann lediglich, in welchem Jahr es belegt wird. Ebenfalls verpflichtend ist die Teilnahme an einem der Fachthemenseminare zum „Way of Council“, da diese Kommunikationsform eine der grundlegenden Schlüssel für die tiefe Wahrhaftigkeit der Arbeit ist sowie das Seminar „Ich und Du“ zum Thema Einzelbegleitung. Achtung: Wer die Liebe zum „Way of Council“ entdeckt hat, kann im Campus Peregrini, der Weiterbildungsakademie des Eschwege Instituts, in Kooperation mit der Ojai-Foundation in Kalifornien, einen parallelen Ausbildungsstrang belegen. Nähere Informationen dazu hier.

Aus dem Angebot der übrigen Fachthemenseminare sollen mindestens zwei weitere frei gewählt werden. Fachthemenseminare, die schon in der Vergangenheit im Campus Peregrini, der Weiterbildungsakademie des Eschwege Instituts belegt worden sind, können auf die Ausbildung angerechnet werden.

zu 3.:
Die Gestaltung der Praxismodule richtet sich vor allem danach, welcher Abschlussgrad angestrebt wird. Das eigene 3 bis max. 5 Tage dauernde Praxisprojekt ist grundsätzlich von allen abzuleisten und zwar frühestens nach dem Grundlagenseminar 3.
Für alle die Visionssucheleiter/innen werden möchten und also den Abschlussgrad (IP) anstreben, gilt:
• Der Antritts-Zeitpunkt kann frei gewählt werden. Wer schon eine eigene Visionssuche Erfahrung gemacht hat, beginnt mit einer Assistenz, wer nicht, beginnt mit der eigenen Visionssuche, die zum selbst gewählten Zeitpunkt aus unserem Angebot gewählt wird.
• Die Praxismodule „Hospitanz“ und „Assistenz“ können erst belegen werden, nachdem die eigene Visionssuche Erfahrung gemacht wurde.
Das Grundlagenseminar 1 ist gleichzeitig ein Orientierungsseminar, an dessen Ende erst die Ausbildungsverträge unterschrieben werden. Doch nur eine schriftliche Anmeldung (siehe Anhang) sichert einen der Ausbildungsplätze.

Abschluss:
Eine feierliche, 2´tägige, rituelle Abschlussveranstaltung findet jedes Jahr am zweiten Wochenende im Dezember statt. Eingeladen sind alle, die den Ausbildungsfahrplan erfüllt haben. Da es immer wieder vorkommt, dass Teilnehmer/innen der Ausbildung, bestimmte Teile der Ausbildung ins nächste Jahr schieben müssen, kann es vorkommen, dass Teilnehmer/innen verschiedener Jahrgänge an der Abschlussveranstaltung teilnehmen. Diese Veranstaltung bedarf einer frühzeitigen Vorbereitung, über dessen Inhalt die Teilnehmer/innen rechtzeitig informiert, werden.
Natürlich wird über all das hinaus auch eine detaillierte Teilnahmebescheinigung ausgestellt.

Ausbildungsort:
Bis auf mögliche Auslands-Assistenzen und die Praxisprojekte finden alle Veranstaltungen im Campus Peregrini, der Weiterbildungsakademie des Eschwege-Instituts statt.
Alle Informationen zu den Fachthemen- und Kern-Seminaren, sowie eine Anfahrtsbeschreibung bitten wir dem jeweils gültigen Seminarprogramm des Eschwege Institutes, bzw. des Campus Peregrini zu entnehmen.
Das ausführlichere Ausbildungskonzept mit allen Angaben zu Inhalten, Methoden, Ethik der Campus Peregrini g.UG, Literaturempfehlungen, zu erwartenden Hausaufgaben, sowie mit dem spezifischen Anmeldeformular, senden wir auf Anfrage gerne kostenlos zu.
Wir stehen gerne für offen gebliebene Fragen zur Verfügung.

AGB für die Ausbildung zum / zur Council Facilitator/in

Gemäß der vom European Council Network (ECN) verabschiedeten Leitlinien, wollen wir, dass Council Facilitator/innen zum Zeitpunkt ihrer Zertifizierung, mindestens 1 Jahr intensiv mit dem Thema Council unterwegs gewesen sind.

Am Anfang des ersten halben Jahres steht das Council Grundlagenseminar, dem dann eine erste, etwa sechs monatige Praxiszeit folgen soll, in dem erste eigene Council Schritte mit Freunden und Familie, unternommen werden sollen. Diese Zeit dient dem Ankommen in dem Geist des Councils.
Die zweite Hälfte des Council Facilitator Pfades beginnt mit dem Council Praxis Vertiefungsseminar.

Für das dann folgende halbe Jahr bieten wir folgendes Ausbildungscurriculum an:

  • Bevor die Entscheidung zur Teilnahme am Ausbildungscurriculum fällt, wünschen wir uns ein persönliches Gespräch mit unserem zukünftigen „Apprentice“ (Lehrling).
  • Einmal monatlich sitzen wir mit allen, die z.Zt. mit uns auf dem Council Facilitator Pfad sind, für 1,5 Stunden, in einem online Council-Mentoring, über Zoom, zusammen. In diesen Council, wird es Gelegenheit geben, sich über die im vergangenen Monat gesammelten Erfahrungen, Fehler und Erfolge, auszutauschen und diesbezügliche Fragen mit uns zu besprechen. Alle lernen auch von den Fehlern und Erfahrungen der anderen. Sechs dieser Council-Mentorings sind Pflicht. Mentees können jedoch darüber hinaus immer wieder teilnehmen, ohne noch einmal dafür zahlen zu müssen.
  • Wir stehen bei der Vorbereitung und Durchführung von einem selbst organisierten Council zur Seite. Das heißt beispielsweise, dass wir telefonisch Hinweise geben, wie das angegangen werden kann, einer von uns zum frühzeitig mit uns vereinbarten Termin anreist und die etwa 2´stündige Veranstaltung gemeinsam mit dem „Lehrling“ durchführt. Dabei fungieren wir Trainer als „Back up“, überlassen die Hauptverantwortung dem Lehrling und geben ihm danach ein Feedback.
  • Die Zertifizierung zum / zur Council Facilitator/in, nach Absolvierung des mindestens 1´jährigen Council Facilitator Pfades und einem weiteren Council-Vertiefungsseminar, wird von uns jeweils zum jährlichen, regionalen Treffen „Council Treffen Mitte“, organisiert. Die Peergroup der Council Praktizierenden wird auf diese Weise Zeuge, wie die Trainer die neuen Council Facilitator/innen in den Kreis der Kolleginnen aufnehmen. Der fixe Zeitpunkt der Zertifizierung führt ggf. dazu, dass Lehrlinge, die etwa im Februar mit dem Grundlagenseminar beginnen, frühestens nach 1,5 Jahren zertifiziert werden können.

Mögliche Vertiefungsseminare für das o.g. zweite Vertiefungsseminar sind die Seminare „Council Praxis Vertiefung„, „Council mit Kindern, Jugendlichen und Schülern„, „Council in Beziehung“ sowie „Council und Konflikt„.

Ausbildungskosten

Neben den jeweils 415,- € für Grundlagen- und Vertiefungsseminare zuzüglich Kost & Logis, bieten wir oben genanntes Curriculum zum Paketpreis mit einer „Sliding Scale“ von 680,- € bis 1‘020,- € an.  D.h.: Es kann eine Summe dazwischen gewählt werden, die sich stimmig anfühlt. Der Minimalpreis von 680,- € ist für Leute mit schmalem Geldbeutel gedacht.

850,- € entsprächen dem Mittelwert, der unsere Kosten deckt. Leute, die ein wenig mehr, also bis zu 1‘020,- € zahlen können, tragen dadurch die mit dem schmalen Geldbeutel mit.

Jede zusätzlich anfallende Einzel-Mentoring Stunde, die auf dem Council Pfad anfällt, berechnen wir mit 100,- €. Mentoring Stunden können face to face, telefonisch oder via Zoom abgehalten werden.

Die Anmeldung wird nach Anzahlung von 200,- € auf das Konto Holger Heiten, IBAN: DE47 4306 0967 4095 2938 00, BIC: GENODEM1GLS verbindlich. Bitte unbedingt den eigenen Namen und „Council Ausbildung“ als Kennwort benutzen. Der Restbetrag ist spätestens eine Woche nach der Teilnahme am ersten online Council-Mentoring zu überweisen. Sie erhalten die Anmeldebestätigung. Wichtig: Die laut Curriculum noch zu absolvierenden Council Fachthemenseminare, sind jeweils separat zu buchen.

Änderungsvorbehalt:
Unplanmäßige Änderungen (z.B. wegen Ausfall von Seminarpersonal oder sachlichen Hindernissen) behalten wir uns vor. Selbstverständlich werden wir Sie über notwendige Änderungen unverzüglich informieren. Im Rahmen dieses Curriculums steht Ihnen die Teilnahme an 6 online Council Mentoring Veranstaltungen zu. Muss ausnahmsweise eine solche Veranstaltung unsererseits abgesagt oder verschoben werden, bleibt dieser Anspruch selbstverständlich unberührt. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, außer in Fällen vorsätzlicher o. grobfahrlässigen Verhaltens der Institutsleiter o. ihrer Erfüllungsgehilfen.

Teilnahmebedingungen:
Bei Rücktritt mehr als 6 Wochen vor der ersten Veranstaltung, erheben wir eine Bearbeitungsgebühr von 30,- €. Bei Rücktritt weniger als 6 Wochen vor der ersten Veranstaltung verfällt die Anzahlung. Bei Rücktritt innerhalb von vier Wochen vor Beginn der ersten Veranstaltung wird der gesamte Ausbildungskostenbeitrag fällig, soweit kein/e Ersatzteilnehmer/in nachrücken kann.

Mit meiner Anmeldung erkläre ich, dass ich die Leitlinien zum “One Path of Council“ des European Council Networks (ECN), (Stand: November 2013), gelesen habe, akzeptiere und einhalten werde (hier können sie nochmals eingesehen werden).
Ich nehme auf eigene Verantwortung teil und leite aus eventuellen Folgen keine Ersatzansprüche gegen den Veranstalter, seinen Gruppenleitern oder sonstigen Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen her, es sei denn, diese hätten vorsätzlich grobfahrlässig gehandelt.

 

AGB für Fortbildungen zum Thema Initiatische Prozessbegleitung

Diese, sowie Inhalte, Honorare, Personalbedarf etc., handeln wir jeweils mit den Auftraggebenden Institutionen aus, bzw. schneidern alles individuell auf Maß. Ein Infopaket mit den grob skizzierten Rahmenbedingungen, möglichen Inhalten, und erfahrungsgemäß praktikablen Formaten, senden wir gerne auf Anfrage kostenlos zu. Bei Fortbildungen in externen Bildungseinrichtungen, gelten deren AGB.

AGB für externe Anbieter/innen von Fachthemenseminaren, bzw. Workshops im Campus Peregrini

gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) (gUG)

Wir freuen uns auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit. Diese hängt erfahrungsgemäß von einer möglichst großen Klarheit über die Geschäftsbedingungen ab, unter denen wir zusammenarbeiten wollen. Deshalb bitten wir darum die folgenden AGB´s des Campus Peregrini mal genau durchzulesen. Sollten danach noch Fragen offengeblieben sein, bitten wir um Rücksprache.

Das Weiterbildungsmodel des Campus Peregrini

Die Leitung der Ausbildung in Initiatischer Prozessbegleitung® liegt bei den Geschäftsführern der Campus Peregrini gUG, Holger und Gesa Heiten.

Alle Grundlagenseminare zu Themen wie: Die vier Schilde, Monomythos, Ritual, Schwelle, Spiegel der Natur, Spiegeln, Initiation, Organisation, Durchführung und Nachbetreuung von Übergangsritualen, sowie die Praxis Blöcke: Eigene Visionssuche, assistierte Visionssuche oder anderes Format eines Übergangsrituals und Supervision, werden von den Geschäftsführern der Campus Peregrini gUG, Holger und Gesa Heiten, durchgeführt, bzw. können nur durch sie delegiert werden.

Alle spezifischen Fachthemen, wie: Jungen u. Männerarbeit, Mädchen u. Frauenarbeit, Transfer in die Jugendhilfearbeit, Transfer in die Schulpädagogik, Tod, Sterben und Trauer, Way of Council etc. sollen durch das interdisziplinäre und internationale Team von Kooperationspartner/innen, bzw. Dozent/innen abgedeckt werden.

Finanzen und Preisgestaltung

Die eingenommenen Seminargebühren für Fachthemenseminare, die von externen Kooperationspartnern bzw. Dozent/innen im Campus Peregrini abgehalten und durch die Werbe-Medien des Institutes beworben werden, werden wie folgt umverteilt:
60% vom Nettobetrag der Seminargebühr gehen an den/die Dozentent/innen als Honorar, bzw. Ausgleich für: Alle seine / ihre Aufwendungen für Fahrtkosten und eigene Werbung.

40% vom Nettobetrag der Seminargebühr gehen an den Campus Peregrini, der Weiterbildungsakademie des Eschwege-Instituts, als Ausgleich für: Werbungs- und Verwaltungsaufwand, Material, Kundenbetreuung, Miete des Gruppenraumes, bzw. der Gesamtanlage mit Garten, Freisitzen, Feuerstellen etc., sowie für Verpflegung und Unterkunft des / der Kooperationspartner/in (Dozent/in), während der Veranstaltung.

Mitarbeiter des Campus Peregrini, der Weiterbildungsakademie des Eschwege-Instituts, dürfen kostenlos an den Seminaren teilnehmen.

Wir müssen als gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), auf unsere Seminargebühren 7% Mehrwertsteuer zahlen. Der Campus Peregrini gUG bezahlt Kooperationspartner/innen, bzw. Dozenten/innen als freiberufliche Mitarbeiter/innen nach o.g. Regelung. Kooperationspartner/innen, bzw. Dozenten/innen müssen für die Versteuerung dieser Einkünfte selber Sorge tragen und, so sie mehrwertsteuerpflichtig sind, dem Campus Peregrini eine ordnungsgemäße Rechnung schreiben, die die von ihnen zu zahlenden Mehrwertsteuern enthalten.

Die Campus Peregrini gUG kann kein Fixum für einen / eine Anbieter/in von Seminaren, bzw. Workshops garantieren. Um das Risiko eines Misserfolges zu minimieren, bzw. zu verteilen, soll eine Mindest-Teilnehmerzahl sowie eine Deadline für die Anmeldung vereinbart werden. Die Maßgabe der Campus Peregrini gUG ist, dass drei Wochen vor der Veranstaltung mindestens sechs Anmeldungen vorliegen sollten. Sollte aus Gründen solcher Vereinbarungen ein Kurs abgesagt werden, so war es das Risiko der Campus Peregrini gUG, in die Werbung und Kundenbetreuung zu investieren und den entsprechenden Zeitraum für diese Veranstaltung freigehalten zu haben.

Die Preisgestaltung eines Kurses für die Campus Peregrini g.UG soll dem orts- bzw. landesüblichen Preisen für entsprechende Kurse angemessen sein, um die Voraussetzung für eine gute Belegung zu gewährleisten. Die Preise können deshalb nur in Absprache mit der Geschäftsführung der Campus Peregrini gUG festgelegt werden.

 

Organisatorisches

Die Organisation von Unterkunft und Verpflegung der Teilnehmer/innen an Veranstaltungen im Campus Peregrini obliegt der Campus Peregrini gUG. Es gelten die Pauschalen, wie in der Preisliste weiter unten angegeben. Die Campus Peregrini gUG und das Eschwege Institut, werden die Angebote unserer Kooperationspartner/innen, bzw. Dozenten/innen in ihren Werbemedien wie Broschüre, Online-Newsletter und Homepages bewerben. Die Campus Peregrini gUG und das Eschwege Institut gehen davon aus, dass unsere Kooperationspartner/innen, bzw. Dozenten/innen zur Bewerbung ihrer Veranstaltung im Campus Peregrini, auch ihre eigenen Werbe-Medien, nach Kräften mit einsetzen. Es liegt auf der Hand, dass eine vielfältige Werbung, größeren Erfolg verheißt.

In allen Publikationen muss darauf hingewiesen werden, dass Anmeldungen und Preisanfragen ausschließlich an den Campus Peregrini, der Weiterbildungsakademie des Eschwege Instituts, Hinter den Höfen 10, 37276 Meinhard, Tel.: 0049 (0) 5651 951360, Mobil: 0049 (0)174 3295854, E-Mail: info@campus-peregrini.de, gerichtet werden sollen.

Kosten für Unterkunft u. Vollverpflegung (inklusive Mehrwertsteuer)

Übernachtung mit Vollpension                                             75,- €

Übernachtung im Einzelzimmer                                           85,- €

Tagesgäste, die auswärts übernachten                                 55,- €

Übernachtung im eigenen Wohnmobil oder Zelt               65,- €